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VCD-Newsletter 2/2016

Abgasskandal: offizielle Nachmessungen | Neue E-Rad-Datenbank | Zu Fuß zur Schule statt Elterntaxi | Rückeroberung der Straße | Auszeichnungen auf VELO Berlin | Stadtmobilität Heute, Morgen, 2050 | Termine des VCD-Projekts mobilität 2050 | VCD-Magazin: Radfahren macht glücklich| Tiefgaragen für Fahrräder?

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der Mensch hat ein Recht auf saubere Luft. Diese können die Städte in Deutschland bei der hohen Stickoxidbelastung durch Dieselfahrzeuge jedoch nicht gewährleisten. Daher ist es richtig, dass das Umweltministerium jetzt die blaue Plakette einführen will.

Um die gesundheitsschädlichen Abgase zu reduzieren, reicht die Einführung einer neuen Plakette aber nicht aus. Nicht nur müssen die Abgaswerte von Autos strenger und mit realistischen Verfahren kontrolliert werden, wie uns erneut die aktuellen Nachrichten zum Abgasskandal zeigen. Wir müssen auch der autozentrierten Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte ein Ende setzen und wieder den Menschen in den Mittelpunkt rücken.

Nur mit weniger Autos, einem besseren ÖPNV sowie mehr Platz für Radlerinnen und Fußgänger können wir sinnvoll und nachhaltig in der Stadt mobil sein. Nur so können wir in der Stadt wieder frei atmen.

Jetzt gilt es: Unterstützen Sie den VCD und erobern Sie mit uns die Straßen zurück!

Mit den besten Grüßen

Nicole Knaup, Laureen Dinter und Ole Kamm
aus der VCD-Online-Redaktion

Aktuelles

Abgasskandal: VW war nur Spitze des Eisbergs

 

Die Nachmessungen des Kraftfahrbundesamts haben ergeben, dass auch Dieselautos von Audi, Porsche, Mercedes und Opel überhöhte Stickoxidwerte aufweisen. Wie der VCD schon zu Beginn des Abgasskandals deutlich machte, ist VW nur die Spitze des Eisbergs. Die Autos schalten angeblich zum Bauteilschutz die Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen einfach ab.

Der VCD hält die Ausnutzung dieser Technik bei normalen Temperaturen für betrügerische Manipulation. Wie es zu den überhöhten Abgaswerten kommt, welche Modelle gemessen wurden und was das Ganze für die Fahrzeughalter bedeutet, darüber informieren wir hier auf unserer Website.

VCD-Service

Alle E-Räder auf einen Blick: das VCD-Portal »Besser E-Radkaufen« aufgefrischt

 

Mit dem Internetportal Besser E-Radkaufen bietet der VCD eine fundierte Kaufberatung und alles Wissenswerte zum Thema E-Rad und Pedelecs. Jetzt wurde die E-Rad-Datenbank, das Kernstück der Seite, in Kooperation mit greenfinder.de auf den neuesten Stand gebracht.

Sie umfasst nun über 9500 E-Rad-Modelle und mehr als eintausend Marktneuheiten der Saison 2016. Weiteres Feature: Der Typentest gibt konkrete Hilfestellungen für die Kaufentscheidung und zeigt, worauf im Detail und individuell geachtet werden muss. Viel Spaß beim Stöbern!

VCD-Aktion

Beim Deutschen Kinderhilfswerk und VCD anmelden: Aktionstage »Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten«

Elterntaxis verhindern, dass Kinder ein selbständiges Verkehrsverhalten entwickeln können, und schaden der Umwelt. Das Deutsche Kinderhilfswerk und der VCD rufen jetzt Kinder und ihre Eltern dazu auf, an den 10. Aktionstagen Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten teilzunehmen.

Zu Beginn des nächsten Schuljahres, zwischen dem 19. Und 30. September 2016, werden konkrete Laufaktionen umgesetzt, um über das Problem der »Elterntaxis« aufzuklären. Anmelden sollten sich Schulklassen und Kindertageseinrichtungen bereits jetzt auf der Website www.zu-fuss-zur-schule.de.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums loben die Verbände außerdem einen Wettbewerb aus. Die besten und kreativsten Projektideen, die bis zum 31. August eingereicht werden, können Preise im Gesamtwert von 1.000 Euro gewinnen.

VCD Position

Rückeroberung der Straße – Diskutieren wir über Flächengerechtigkeit in der Stadt.

Seit den 60er Jahren wurde der Autoverkehr in Stadt- und Verkehrsplanung systematisch bevorzugt. Autos beanspruchen daher heute den Großteil des öffentlichen Raums und drängen Radlerinnen und Fußgänger an den Rand.

Diese ungerechte Flächenverteilung und die vom Autoverkehr verursachten Umweltschäden lassen sich nur beheben, indem wir die Straße wieder für den Menschen zurückerobern. Der VCD hat dazu eine ausführliche Position mit Problemlagen und Maßnahmen veröffentlicht.

VCD-Projekt mobilitaet 2050

Auszeichnung von Studienarbeiten auf der VELOBerlin

Radfahren ist ein urbaner Trend und damit auch ein spannender Inhalt von studentischen Projekten.

Auf der diesjährigen VELOBerlin präsentierte das »Projekt 2050« des ökologischen Verkehrsclubs VCD drei ausgewählte Studienarbeiten. Gezeigt wurden die Gewinnervideos einer Online-Abstimmung sowie eine Masterarbeit, die das Fahrrad als Lifestyle- und Statussymbol untersucht.

VCD-Projekt mobilität 2050

Stadtmobilität heute, morgen, 2050

Du findest, am Verkehr in der Stadt sollte sich etwas ändern! Du möchtest mehr Platz fürs Rad, weniger Parkplätze und mehr Raum für dich und deine Ideen? – Dann bist du hier richtig!

Das »Projekt 2050« plant ein Zukunftscamp und eine Fachtagung zum Stadtverkehr. Schick uns bis zum 15. Mai deine Ideen und beteilige dich an der Planung. Hier findest du den Programm-Entwurf und den Link für deine Ideen.

VCD-Projekt mobilität 2050

Hier könnt ihr das Projekt 2050 treffen:

27. April: Umweltmesse FH Bingen mit CO2-Schätzfrage; TU Dresden beim Tag der nachhaltigen Mobilität mit Slow Bike Race; BS Osterholz Scharmbeck bei der Umwelt- und Mobilitätsmesse mit Fahrradparcours

2. Mai: BS Lüneburg beim Europa- und Umwelttag mit Pedelec Parcours,

3. Mai: TU Chemnitz beim Fun-Sportfest mit Slow Bike Race

VCD-Magazin

Aktuelle »fairkehr« 2/2016 – Fördern lohnt sich: Radfahren macht glücklich

Es hat sich längst herumgesprochen: Radfahren macht Spaß, hält fit und ist im Stadtverkehr das schnellste Verkehrsmittel. Dennoch fehlt Deutschland immer noch eine gute Infrastruktur. Was erwarten die Deutschen von der Politik, Verwaltung und Arbeitgebern in Sachen Radverkehrsförderung? Antworten darauf liefert der aktuelle »Fahrrad-Monitor«. Die aktuelle Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr diskutiert Projekte guter Radverkehrsförderung.

Außerdem: Männer reisen anders, Frauen auch? Schluss mit Geschlechterklischees auf Reisen.

VCD-Projekt »Mehr Platz fürs Rad«

Tiefgaragen für Fahrräder? Die Uni Leipzig schafft Platz fürs Rad.

 

Von den knapp 30.000 Studierenden der Universität Leipzig sind viele mit dem Fahrrad unterwegs. Deshalb braucht es am Uni-Campus mitten in der Innenstadt genug Radabstellmöglichkeiten. Die Uni Leipzig hat reagiert und bereits 2009 unter der Mensa eine Fahrradgarage mit rund 600 Fahrradparkplätzen errichtet.

2012 folgte dann die zweite unter dem Paulinum mit 1.100 Abstellplätzen. Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihr Fahrrad sicher und zielnah abzustellen und können ohne Probleme nachhaltig mobil sein. Weitere Beispiele für die Radverkehrsförderung finden sich auf unserer Projektseite »Mehr Platz fürs Rad«.

Bildangaben:
Abgasskandal: TÜV SÜD
Rückeroberung der Straße: Peter Steudtner / panphotos.org
Tiefgaragen für Fahrräder: Felicitas Böhm