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Regierungsbildung kann warten - Verkehrswende nicht

Deutschland-Takt| COP 23 | ICCT-Studie | »Wohnen leitet Mobilität« | Klimaschutz-Sofortprogramm | »Do It Yourself-Klimaschutz«| fairkehr-Titelthema: »Ohne Barrieren unterwegs« | VCD-Unterstützen | „Ich entlaste Städte“ | Geisterradler

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vor einigen Tagen saßen CDU/CSU, FDP und Bündnis90/die Grünen noch an einem Tisch, schon heißt es überall Nomaika statt Jamaika. Unsere Forderung nach einer Verkehrswende ändert sich jedoch nicht so schnell wie die möglichen Konstellationen einer Regierungsbildung! Ganz im Gegenteil. Gerade jetzt in der Unruhe der geplatzten Sondierungsverhandlungen fordern wir die Politik dazu auf, die Verkehrswende voranzubringen – und setzen uns verstärkt ein für: lebenswerte Städte, saubere Luft und sichere Mobilität, für vielfältige und klimaverträgliche Möglichkeiten mobil zu sein – egal ob zu Fuß, mit dem Rad, mit Bus oder Bahn oder mit dem eigenen oder dem Sharing-Auto.

Denn eines ist sicher, egal, wie die Verhandlungen voranschreiten, unser Atem ist lang und wir erobern uns gemeinsam die Straßen für mehr Lebensqualität zurück.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen

Aline Koeppen & Lisa Feitsch
für das VCD-Team

Einfach, clever und zuverlässig: Bahnfahrplan im Takt weiter vorantreiben

Auch wenn eine Regierung auf sich warten lässt: Der Deutschland-Takt wird kommen. Darüber einig waren sich Verbände der Bahnbranche, Politiker und wir auf den 13. Berliner Bahngesprächen am 21. November 2017.

Auch wenn klar ist, dass es den Deutschland-Takt braucht und er kommen wird, gerade jetzt, nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche, ist es besonders wichtig, ihn weiter voranzutreiben.

COP 23: Der Klimaschutz braucht die Verkehrswende

Vom 6. bis zum 17. November 2017 verhandelte die internationale Staatengemeinschaft über Klimapolitik auf der UN-Klimakonferenz COP 23 in Bonn. Pünktlich zum Start der COP 23 haben wir auf unserer diesjährigen Bundesdelegiertenkonferenz dazu eine Resolution verabschiedet. 

Deshalb fordern wir Schluss mit steuerfreiem Kerosin und Schluss mit schmutzigem Schiffsdiesel! Mit unserer Resolution haben wir eine klare Botschaft für die Klimaverhandlungen gesendet: Der Klimaschutz braucht die Verkehrswende – und zwar jetzt!

ICCT-Studie: Neuwagen verbrauchen 42% mehr Sprit als angegeben

In der Realität verbrauchen Neuwagen in der EU im Durchschnitt 42 Prozent mehr Sprit als es die Hersteller bescheinigen. Das ist das Ergebnis einer ICCT - Studie, die den Kraftstoffverbrauch analysiert.

Die Kosten für diese Betrügerei der Autohersteller zahlen die Kunden beim Spritverbrauch - AutofahrerInnen müssen im Schnitt 400 Euro pro Jahr an zusätzlichen Spritkosten ausgeben. Wir fordern deshalb die neue Bundesregierung dazu auf, dieses Schlupfloch beim Testverfahren zu stoppen und den CO2-Verbrauch dafür endlich auch auf der Straße zu messen!

»Wohnen leitet Mobilität«: Bundesweiter Startschuss für Dialogforen

Mehr als 80% aller Wege in Deutschland starten und enden in den eigenen vier Wänden. Wir verlassen unseren Wohnort und nutzen – oft je nach gegebener Möglichkeit – das Auto anstatt auf unser (E-)Rad zu steigen, statt zu Fuß zu gehen oder auf den Bus oder die Bahn umzusteigen.

Um gemeinsam an intelligenten Mobilitätskonzepten zu arbeiten, bringen wir mit unserem Projekt »Wohnen leitet Mobilität« Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Kommunen und Mobilitätsdienstleister an einen Tisch. In den fünf Projektregionen Hannover, Rhein-Main, Nord, Berlin-Brandenburg und Sachsendreieck fanden bereits erste Dialogforen statt. Die Resonanz war bereits hoch.

Zivilgesellschaft und Verbände fordern Klimaschutz-Sofortprogramm

Gemeinsam mit 60 anderen Verbänden haben wir den bis eben noch verhandelnden Sondierungspartnern CDU/CSU, FDP und Bündnis90/Die Grünen ein Klimaschutz-Sofortprogramm vorgelegt.

Mit diesem Sofortprogramm soll Deutschland seine Klimaziele für 2020 doch noch schaffen und die Weichen für eine weitgehende Dekarbonisierung bis 2050 stellen. Dazu braucht es allerdings auch die Verkehrswende und eine nachhaltige Mobilitätsstrategie von der neuen Bundesregierung.

Projekt »Do It Yourself-Klimaschutz« startet

Am 1. Oktober startete unser neues Projekt »Do It Yourself (DIY)-Klimaschutz«. Frei übersetzt heißt das: „Nimm den Klimaschutz selbst in die Hand!“.

Zusammen mit und für junge Erwachsene entwickeln wir nachhaltige Mobilitätsprojekte und setzen diese deutschlandweit um. Neben den Städten nehmen wir im »DIY-Projekt« auch den ländlichen Raum in den Blick. So unterstützen wir Projekte, die junge Erwachsene selbst auf die Beine stellen wollen, können aber auch Kooperationsprojekte mit Bildungseinrichtungen, Kommunen, Unternehmen oder Verkehrsbetrieben betreuen.

fairkehr - Das VCD-Magazin: »Ohne Barrieren unterwegs«

Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht. Menschen mit Behinderungen wollen genauso wie alle anderen ihre Wege zur Arbeit, zum Einkaufen, mit Freunden oder in der Freizeit möglichst ohne fremde Hilfe zurücklegen. Wir waren mit Rollstuhlfahrern unterwegs und haben nachgefragt, wo es noch Barrieren gibt. Lesen Sie außerdem, wie zufrieden der Gründer des Vereins „Sozialhelden“, Raúl Krauthausen, mit dem Service der DB ist und wie sich der VCD für selbstbestimmte Mobilität einsetzt.

Unsere Arbeit braucht Ihre Unterstützung

Wir sind in der Stadt, in unserem weihnachtlich geschmückten Kiez am besten zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Attraktive Straßenräume mit breiten Gehwegen und
sicheren Radverkehrsanlagen sind eine wichtige Voraussetzung dafür.

Genauso wie ein niedrigeres Tempo. Straßen für Menschen orientieren sich an den schwächsten Verkehrsteilnehmenden und schaffen die Basis für lebenswerte Städte. Der VCD erobert mit Ihrer Unterstützung die Straßen als öffentlichen Raum für Menschen zurück.

„Ich entlaste Städte“ - Jetzt aufsteigen und Testen

Das Lastenrad ist eine wichtige ökologische Alternative zum Pkw oder kleinem Nutzfahrzeug gerade im Hinblick auf den urbanen Raum. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: weniger Staus, keine stressige Parkplatzsuche und die Mitarbeiter sind zudem aktiv auf dem Rad. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will Lastenräder für Unternehmen stärker ins Bewusstsein rücken. Dafür sucht das DLR-Institut für Verkehrsforschung ab sofort und bis Mitte 2019 bundesweit mehrere hundert Unternehmen und Einrichtungen, die das Lastenrad als gewerbliches Transportmittel auf dessen Alltagstauglichkeit in einem jeweils dreimonatigen Test ausprobieren. Wir finden das vom BMUB geförderte Projekt wichtig und richtig und empfehlen daher: Jetzt mitmachen und testen!

Halloween-Fahrrad-Flashmob: Sei kein Geisterradler!

Gemeinsam mit dem Projekt »Miteinander unterwegs« des Landesverbands Nordost demonstrierten wir zu Halloween als Geisterradler für eine bequeme und sichere Fahrradinfrastruktur. Denn Radler, die gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung fahren, gefährden sich und andere, gerade während der dunklen Jahreszeit.

Damit unzureichende Infrastruktur uns nicht länger zum Geisterradeln verleitet, fordern wir von Bund und Ländern mehr Mittel für den Radverkehr!

Bildquellen:

Headerbild: VCD/Katja Täubert
Wasilis von Rauch: VCD/Markus Bachmann photography
BDV: VCD/Katja Täubert
Wohnen leitet Mobilität: sinnwerkstatt medienagentur GmbH
Do It Yourself: PIXEL AND DOT Photography
Geisterradler: VCD/Katja Täubert