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Teilen Sie das Auto oder auch schon die Straße?

Autos teilen | Bürgersteige den Bürgern | Autofreie Städte | Tempo 30 | Bürger auf Parkplätzen | Mehr Platz fürs Rad

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»Gemeinsam nutzen bringt dich weiter!« Das war das Motto der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche im September. Gemeinsam nutzen viele Menschen bereits Auto und Fahrrad, Bus und Bahn. Was wir aber wieder lernen müssen, gemeinsam zu nutzen, ist der öffentliche Raum, die Straße. Wir Menschen sind vielfältig, so brauchen wir auch Vielfalt auf der Straße: nicht nur Autos, sondern Kultur, Begegnung und Erholung.

Während der Europäischen Mobilitätswoche hat der VCD mit Bürgerinnen und Bürgern die Straße zurückerobert: Sei es mit Sitzgarnituren auf Parkplätzen, Aktionen für Tempo 30 vor Schulen oder einer Diskussionsveranstaltung über autofreie Städte. Jedes Mal war unsere Toolbox zur Rückeroberung der Straße dabei.

Lesen Sie bei uns, was Menschen in Ihrer Umgebung und bundesweit mit unserer Toolbox und ihren Ideen auf die Beine gestellt haben. Bestimmt bekommen Sie auch Lust, sich mit uns für eine nachhaltige Mobilität und mehr Lebensqualität in der Stadt zu engagieren.

Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen

Ole Kamm und Lea Gröger
VCD-Projekt »Straßen für Menschen«

Autos teilen - Raum für Leben schaffen

Gerade beim Auto kann „Gemeinsam nutzen“ wesentlich zu mehr Lebensqualität und einer entspannten Mobilität in den Städten beitragen. Wie genau, das hat der VCD während der Aktionswoche gemeinsam mit Carsharing-Anbietern gezeigt. Allen voran im württembergischen Wiesloch, wo die Menschen Autos schon seit 30 Jahren teilen. 

Bürgersteige den Bürgern: Wie parkende Autos die Mobilität behindern

Wer regelmäßig mit dem Kinderwagen oder dem Rollstuhl unterwegs ist, kennt es. Doch auch Zweibeiner können ein Lied davon singen: Autos, die auf Gehwegen parken.

Aus Bequemlichkeit und damit sie den Verkehrsfluss auf der Straße nicht behindern, parken viele Autofahrer auf dem Bürgersteig. So aber behindern sie die Mobilität auf dem Gehweg und beanspruchen mehr Platz, als ihnen ohnehin zusteht. Dass sie dabei eine Ordnungswidrigkeit begehen, wissen viele nicht.

Autofreie Städte? - Ohne den Rückhalt der Bürger geht es nicht

Wollen wir in einer lebenswerten Stadt Platz für die Menschen schaffen, die in ihr wohnen – für Kommunikation, Erholung und Kultur –, dann müssen wir auch an die schwierigen Fragen ran:

Wie viel Platz gestehen wir den Autos zu? Sollten Pkw nur noch vor den Toren der Stadt parken, während drinnen die autofreie Zone herrscht? Um diese Fragen zu diskutieren, braucht es vor allem eines: die Bürgerinnen und Bürger. So lud der VCD in Dresden ins Verkehrsmuseum ein und diskutierte mit Bürgern, Politikern und Verkehrsexperten.

Weg frei für Tempo 30

Immer mehr Städte wollen mehr Raum für Kommunikation, Entspannung und kulturelles Leben in den Straßen schaffen. Dazu müssen sie nicht nur mehr Fläche für Fußgängerinnen und Radfahrer zur Verfügung stellen. Sie müssen auch den Autoverkehr entschleunigen: mit Tempo 30. Was viele Autofahrer nicht wissen: Meist kommen sie dadurch nicht später ans Ziel.

Wenn Bürger auf Parkplätzen...

Gemüsebeete in der Parkbucht, Fahrtrainings mit dem Rad für Kinder und eine breit abgesteckte Radvorrangroute: Auf dem diesjährigen Park(ing) Day am 15. September eroberte der VCD im Aachener Suermondt-Viertel gemeinsam mit Partnern die Straße zurück. Bei diesen Aktionen ging es um die einfache wie drängende Frage: Wie wollen wir in der Stadt leben? Ein Erfahrungsbericht.

Wer mehr Platz fürs Rad sät, wird Lebensqualität ernten

Es wird eng in unseren Städten. Die Straßen ersticken im Autostau und die Menschen in der von Stickoxiden und Feinstaub verschmutzten Luft. Die Kommunen stehen vor dem Problem:

Wie schaffen sie Platz für Orte, an denen sich Menschen begegnen und aufhalten, Kinder sicher spielen und ihre Eltern und Großeltern an der frischen Luft schwatzen können? Eine einfache wie verlockende Antwort: mit dem Fahrrad. Wie das gehen kann, hat der VCD während der jährlichen Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2017 in Köln gezeigt.

Unsere Arbeit braucht Ihre Unterstützung

In unserer Vision kann sich jeder Mensch ungehindert, angstfrei und sicher auf Straßen, Plätzen und Freiflächen bewegen.

Foto: Stadt von Morgen © VCD

Dabei macht es Freude, aktiv mobil zu sein und jeder von uns bestimmt selbst, mit welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist. Sie teilen unsere Vision, dann unterstützen Sie uns mit einer Spende.

Bildquellen:

Headerbild: Im Stadtfeld/Maria Camila Ruiz Lora
Carsharing: Pfeifer
Bürgersteige: VCD/Lea Gröger
Autofreie Städte: VCD/Michael Schmiedel
Tempo 30: VCD/Lea Gröger
Bürger auf Parkplätzen: VCD/Ole Kamm
Mehr Platz fürs Rad: dpa